Radwanderung in Polen und Weißrussland – geführt - Bielowieska Urwald und der Fluß Prypjat

7 Tage / geführte Radtour

Termine:
20.05.-26.05.12
24.06.-30.06.12
15.07.-21.07.12
12.08.-18.08.12

Preis p.P. Fahrradtour
EZZ
Leihfahrrad
Weißrussisches Visum

EUR 740,-
EUR 150,-
EUR   50,-
EUR   40,-

Im Grenzgebiet zwischen Polen und Weißrussland, Białowieża, dem letzten und größten Urwald in Europa, ist die Heimat der mächtigen Wisente. Ca. 200 km vom Białowieska Urwald entfernt, tief in Weißrussland, nahe der ukrainischen Grenze, erleben wir eine  ursprüngliche Landschaft: zwei große Flüsse des Ostens Pripjat und Pina treffen hier zusammen. Durch Kanalbauten Ende des 18. Jahrhunderts wurden die beiden Flüsse miteinander verbunden, sodass die Gegend über den Wasserweg vom Baltischen bis ins Schwarze Meer direkte Verbindung zu den damaligen Weltstädten Kiew, Königsberg und Danzig hatte. Es ist dadurch eine einmalige Wasserlandschaft entstanden, die wir zu Fuß, mit Boot und Kajak und sogar mit Pferdefuhrwagen erkunden werden.

1. Tag: Der heilige Berg „Grabarka“ und die erste Radwanderung (Rad: 24 km)
Ankunft in Warschau, Treffen um 12.00 Uhr mit dem örtlichen Reiseleiter auf dem Hauptbahnhof „Warszawa Centralna” und Busfahrt nach Białowieża. Unterwegs ist ein kurzer Stopp am polnisch-orthodoxen Kloster und Pilgerzentrum, dem Heiligen Berg „Grabarka”, geplant. Gleich danach fahren wir nach Białowieża. Am späten Nachmittag kurze Radwanderung. Abendessen und Übernachtung im Hotel „Bialowieski“.

2. Tag: Im strengsten Naturschutzgebiet Europas (Rad: 30 km, Fußwanderung 8 km)
Besichtigung des Waldmuseums mit einer ca. dreistündigen Wanderung durch die Kernzone des Białowieski Nationalparks. Dieses strenge Naturschutzgebiet existiert schon seit über 70 Jahren. Nach der Wanderung erwartet uns ein Picknick auf einer Urwaldwiese. Danach unternehmen wir eine interessante Radwanderung durch die Gegend, unterwegs wird ein Freilichtmuseum besichtigt. Nach dem Abendessen findet eine Filmvorstellung über Flora und Fauna des Białowieska Urwaldes statt. Abendessen und Übernachtung im Hotel „Bialowieski“.

3. Tag: Weißrussland-so nah und doch so fern (Rad: 40 km)
Nach dem Frühstück (als Mittagsverpflegung nehmen wir in unserer Radtasche Lunchpakete mit) radeln wir zum Grenzübergang Białowieża/Piererow. Da dieser Grenzübergang nur für die Radfahrer und Fußwanderer geöffnet ist, wird unser Gepäck vom Hotelbus zur Grenze gebracht. Über die Grenze aber  bis auf die weißrussische Seite (ca. 200 Meter) transportiert jeder Reiseteilnehmer sein Gepäck selbst. Auf der weißrussischen Seite des Grenzüberganges wartet ein Kleinbus auf uns, der unser Gepäck bis zu unserem Hotel in Kamieniuki (Białowieska Urwald, weißrussische Seite) bringt. Der weißrussische Teil des Urwaldes ist sehr gut gepflegt, die Natur ist hier wunderschön. Es bestehen auch gute Chancen, verschiedene Tiere unterwegs zu sehen. Da im Urwald ein wunderschönes, asphaltiertes Radwegenetz angelegt ist, wird unsere Radwanderung nach Kamieniuki problemlos verlaufen. Unterwegs werden wir von einem  weißrussischen Ranger per Rad betreut, der uns von den Menschen und dem Urwald gerne erzählen wird. Spät nachmittags erreichen wir das Dorf Kamieniuki. Abendessen und Übernachtung im Hotel. Abends besteht noch die Möglichkeit, einen interessanten Bummel durch den für uns völlig exotischen Ort zu unternehmen oder die russische Sauna (Banja) zu besuchen.
(*Wir weisen Sie darauf hin, dass für den weißrussischen Teil unserer Reise ein Pass und ein Visum erforderlich sind. Visumbeantragung wird von uns übernommen. Nähere Informationen erhalten Sie mit der Reisebestätigung.)

4. Tag: Eine Reise in die Vergangenheit: die Stadt Pinsk (Rad: 30 km)
Heute radeln wir durch einsame weißrussische Dörfer und im Anschluss wieder durch den Urwald. Zu Mittag kommen wir zum Sitz des weißrussischen Weihnachtsmannes „Died Maroz“ -eine interessante touristische Einrichtung mitten im Urwald. Hier werden wir auch echte weißrussische Blinis (Pfannkuchen) probieren. Danach mit dem Rad nach Kamieniuki zurück. Am Nachmittag fahren wir mit dem Bus nach Pinsk, eine Stadt, in der jüdische, polnische und russische Spuren zu finden sind. Führung durch die barocke Altstadt. Übernachtung und Abendessen im Hotel “Universitas”, das als Basis für Sportler aus dem ganzen Land dient. Hier besteht auch die Möglichkeit, das hoteleigene Schwimmbad zu nutzen.

5. Tag: Weißrussland: Kajakfahren und Folklore (radfreier Tag)
Am Vormittag fahren wir mit dem Schiff den mächtigen Fluss Pripjat entlang bis zu einem Dorf, das scheinbar am Ende der Welt liegt. Zusammen mit einem Fremdenführer wandern wir durch Dörfer, die eigentlich nur auf dem Wasserwege zu erreichen sind. Einen Teil vom Weg fahren wir auch mit Pferdefuhrwerken die uns  zu einer Ferienanlage am Ufer des Pripjat bringen. Von dort aus unternehmen wir eine unvergessliche Paddelbootfahrt. Spät nachmittags erleben wir eine weißrussische Volkstanzgruppe, anschließend Abendessen am Lagerfeuer. Rückkehr zum Hotel per Bus am späten Abend. Übernachtung wie am 4. Tag..

6. Tag: Auf Wiedersehen Weißrussland (Rad: 30 km)
Heute verlassen wir die Stadt Pinsk und fahren per Bus in den Białowieska Urwald zurück. In Kamieniuki machen wir noch einen kurzen Stopp. Nach einem leichten Mittagessen radeln wir durch den Białowieska Urwald zum Grenzübergang Piererow. Unser Gepäck wird wieder per Kleinbus zum Grenzübergang gebracht und nach dem Passieren der Grenze durch einen anderen Kleinbus zu unserem Zielhotel transportiert. Abendessen und Übernachtung im Hotel „Bialowieski“.

7. Tag: Ende der Tour und Heimreise.

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Unsere Leistungen:
- 6 Übernachtungen mit Vollpension in landestypischen Mittelklassehotels, alle Zimmer mit
  DU/WC
- Mineralwasser zur Verfügung an den Radtagen
- Gepäcktransport und Begleitbus wie beschrieben
- Alle Transfers, Eintritte, Besichtigungen lt. Programm
- Sachkundige deutschsprachige Reiseleitung
- Kartenmaterial
Leihfahrrad: Damenräder mit 7-Gang und Nabenschaltung von Sachs, mit Rücktritt,  Herrenräder mit Kettenschaltung von Shimano, inkl. 2 Radtaschen und Werkzeugset.

Die Mitnahme des eigenen Rades ist möglich, allerdings fallen dann Zusatzkosten für die Radbeförderung von Warschau nach Masuren und zurück in Höhe von EUR 40,- pro Rad an.

Mindestteilnehmerzahl 10 Personen

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