14.09.-24.09.2017 11-tägige Flugreise nach Ostpreußen


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14.09.-24.09.2018
11-tägige Flugreise nach Ostpreußen
Königsberg, Tilsit, Nidden und Cranz
Reiseleitung: Dieter Wenskat 

1. Tag: Flug nach Königsberg
Am Vormittag Linienflug mit LOT Polish Airlines wahlweise ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München oder Stuttgart mit Umstieg in Warschau und gemeinsamem Weiterflug nach Königsberg, Ankunft am Nachmittag. Am Flughafen werden Sie von Ihrer Reiseleitung empfangen, anschließend Transfer zum Hotel „Dohna“, Zimmerbezug und Abendessen im Hotel.

2. Tag: Königsberg
Nach dem Frühstück unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt durch Königsberg. Dabei besuchen Sie natürlich die erhaltenen Sehenswürdigkeiten wie die Luisenkirche oder den früheren Hansa-Platz mit dem ehemaligen Nordbahnhof und die erhaltenen Stadttore und Befestigungsanlagen wie das restaurierte Königstor und den Litauer Wall. Darüber hinaus erleben Sie eine aufstrebende russische Großstadt im Umbruch und voller Kontraste, sowohl sozial als auch städtebaulich. Sie besuchen den Königsberger Dom und erleben ein Anspiel der Orgel zu einem kleinen Konzert. Das in Deutschland gefertigte Instrument gehört zu den größten im ganzen Ostseeraum und entfaltet im Kirchenschiff seine einzigartige Akustik. Anschließend werden Sie zu einem gemeinsamen Mittagessen erwartet, bevor Sie vom neuen Fischdorf eine kleine Bootsfahrt auf dem Pregel um die Kneiphofinsel herum und in den Königsberger Hafen unternehmen.

3. Tag: Großes Moosbruch & Tilsit
Weiterreise nach Osten. Bei Labiau im früheren Dorf Waldwinkel besuchen Sie ein liebevoll eingerichtetes und mit vielen erhaltenen original Exponaten aus deutscher Zeit ausgestattetes Museum in der früheren deutschen Schule. Sie fühlen sich in die Kindheit in Ostpreußen zurückversetzt. Anschließend erleben Sie das Naturparadies Ostpreußen pur. Sie unternehmen einen Ausflug in das Große Moosbruch am Rande des Elchwaldes und besuchen bei Lauknen das Moosbruchhaus, ein mit deutschen Mitteln unterstütztes Naturschutz- und Begegnungszentrum.  Hier ist auch der Tisch zu einem gemeinsamen Mittagessen gedeckt. Am Nachmittag erreichen Sie Tilsit zu Stadtführung. Zunächst Besuch im teilweise neu gestalteten Park Jakobsruh mit einem Spaziergang zum wiedererrichteten Königin-Luise-Denkmal. Anschließend geht es durch die alten Wohnviertel zum Schlossmühlenteich. Auch die Gedenkstätte am Waldfriedhof wird während der Rundfahrt besucht. Abschluss und Höhepunkt der Stadtführung ist jedoch ein gemeinsamer Spaziergang durch die Hohe Straße. An den überwiegend sehr schön restaurierten Jugendstilfassaden kann man die einstige Schönheit der Stadt an der Memel erahnen.  Übernachtung in Tilsit.

4. Tag: Elchniederung
Rundfahrt mit Besichtigungsstopps durch die Elchniederung. Am Vormittag geht es in die Gebiete nördlich der Gilge mit Besuch von Sköpen, Kuckerneese, Herdenau, Karkeln, Inse und einem Stopp am Jagdschloss Pait. Am Nachmittag geht es durch den südlichen Teil der Elchniederung mit Besuch von Heinrichswalde, Gerhardsweide, Seckenburg, Groß Friedrichsdorf und Kreuzingen. Natürlich besteht auch an diesem Tag wieder die Möglichkeit zu eigenen Unternehmungen abseits vom Gruppenprogramm.  Übernachtung in Tilsit.

5. Tag: Gumbinnen, Trakehnen & Rominter Heide
Heute geht es vorbei an Insterburg bis nach Gumbinnen. Nach einer kleinen Stadtführung durch die einst östlichste  Regierungsbezirksstadt mit Besuch des Gumbinner Elches und der Salzburger Kirche führt Ihr heutiger Ausflug in eine einzigartige Landschaft im Südosten des nördlichen Ostpreußens. Sie besuchen Trakehnen mit der einst weltberühmten Gestütsanlage. Leider gibt es dort heute keine Pferde mehr. Anschließend erreichen Sie die einzigartige Rominter Heide. Unberührte Natur, eine Urwaldlandschaft mit kleinen Bächen und Biberbauten – Ihr Reiseleiter zeigt Ihnen die schönsten Plätze. Am Rande dieses Waldmassivs betreibt die russische Familie Sajac im ehemaligen Forsthaus Warnen ein kleines Gästehaus, hier werden Sie zur Mittagseinkehr erwartet. Anschließend Weiterreise nach Tilsit, Abendessen und Übernachtung in Tilsit.

6. Tag: Memmeldelta & Kurische Nehrung – litauischer Teil
Heute verlassen Sie Ihr Hotel in Tilsit und passieren auf der Luisenbrücke die Grenze nach Litauen. Weiterfahrt in das Memelland mit Besichtigung der Kirche in Heydekrug. Anschließend Fahrt in das Memeldelta, wo in Kintai schon der Tisch zu einem leckeren Picknick für Sie gedeckt ist. Danach  erwartet Sie am Anleger Ihr Kapitän zu einer Schiffsfahrt über die Minge, durch das Memeldelta und weiter über das Kurische Haff. Am Nachmittag erreichen Sie Nidden von der Wasserseite aus und erleben das beeindruckende Panorama der Wanderdünen auf der Kurischen Nehrung. Abendessen und Übernachtung in Nidden.

7. Tag: Nidden
Nach dem Frühstück steht eine Ortsbesichtigung in Nidden zu Fuß auf dem Programm. Das ehemalige Fischerdorf am Kurischen Haff ist heute der wohl bekannteste Ferienort Litauens und die Perle der Kurischen Nehrung. Die einzigartige Natur zog in der Vergangenheit viele Künstler an. Einer der prominentesten Besucher war Thomas Mann, der sich hier ein Ferienhaus errichten ließ. Am Nachmittag bleibt Zeit zur freien Verfügung. Abendessen und Übernachtung in Nidden.

8. Tag: Schwarzort & Klaipeda
Ausflug über die Kurische Nehrung nach Norden. Die ca. 100 km lange Landzunge trennt das Kurische Haff von der Ostsee. Ihre einzigartige Naturlandschaft ist durch die höchsten Wanderdünen Europas geprägt. Im benachbarten Schwarzort erleben Sie eine der größten Fischreiherkolonien des Baltikums. Anschließend unternehmen Sie einen Spaziergang über den Hexenberg. Die dort ausgestellten großen Holzskulpturen stellen Figuren aus der litauischen Sagenwelt dar. Mit der Fähre geht es dann über das Memeler Tief nach Klaipeda. Hier unternehmen Sie einen Rundgang durch die hübsch renovierte Altstadt. Am Theaterplatz ist der Simon-Dach-Brunnen mit der Figur Ännchens von Tharau eines der beliebtesten Fotomotive der Stadt. Übernachtung in Nidden.

9. Tag: Kurische Nehrung – russischer Teil
Weiterreise nach Süden über die litauisch-russische Grenze. Im russischen Teil der Kurischen Nehrung besuchen Sie die Feldstation „Fringilla“ der Vogelwarte Rossitten, einst die von Prof. Thienemann gegründete erste ornithologische Beobachtungsstation der Welt. Bei einem geführten Spaziergang auf die Ephadüne bietet sich ein grandioser Ausblick auf das Haff, die Ostsee und die größte noch wandernde Sandfläche der Nehrung. In einer sehr schönen Hotelanlage direkt am Haffufer, die rund um die ehemalige Jugendherberge von Rossitten entstanden ist, werden Sie zum Mittagessen erwartet. Bei schönem Wetter sollten Sie natürlich auch nicht einen Besuch am kilometerlangen feinsandigen Strand versäumen. Abendessen und Übernachtung in Cranz.

10. Tag: Samland mit Pillau & Palmnicken
Heute lernen Sie das Samland näher kennen. Nach dem Frühstück zunächst Ortsrundgang in Cranz. Das zu deutscher Zeit mondäne Seebad ist nach langer Zeit des Verfalls gerade wieder dabei, erneut ein schöner Ferienort zu werden. Anschließend besuchen Sie das benachbarte Palmnicken. Hier wird im Tagebau der für Ostpreußen typische Bernstein gewonnen. Beim Besuch der Aussichtsterrasse haben Sie einen guten Überblick. Danach erreichen Sie Pillau. Die Hafenstadt hatte eine besondere Bedeutung für viele Ostpreußen im Winter 1945, als tausende Menschen von hier aus ihre Heimat für immer verlassen mussten. Heute gibt es in Pillau neben den historischen Bauten, Befestigungsanlagen und dem bekannten Leuchtturm eine große Kriegsgräbergedenkstätte, ein Ort der Besinnung und des Gedenkens an alle  Opfer der vergangenen Kriege. Abendessen und Übernachtung in Cranz.

11. Tag: Heimflug
Am Vormittag Transfer zum nahe gelegenen Flughafen Königsberg. Von hier aus am gemeinsamer Flug mit LOT Polish Airlines nach Warschau und von Warschau aus Weiterflug in die jeweiligen Abreiseorte, Rückankunft je nach Flughafen gegen 19.00 Uhr.

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Leistungen:
- Linienflüge mit LOT Polish Airlines von verschiedenen Flughäfen in Deutschland über Warschau
  nach Königsberg und zurück
- 2 Ü/HP in Königsberg, Hotel „Dohna“
- 3 Ü/HP in Tilsit, Hotel „Rossija“- 3 Ü/HP in Nidden, Hotel „Banga“
- 2 Ü/HP in Cranz, Hotel „Herkules“
- Aufenthalts- und Besichtigungsprogramm wie beschrieben, inkl. Stadtführung in Königsberg, 
  Orgelkonzert im Königsberger Dom, Mittagessen in Königsberg, Bootsfahrt auf dem Pregel,  
  Besuch Schulmuseum Waldwinkel, Mittagessen und Führung im Moosbruchhaus und 
  Mittagessen im Forsthaus Warnen, Picknick Kintai, Schiffsfahrt Memeldelta-Nidden, Ausflug 
  Schwarzort und Klaipeda, Besuch Vogelwarte Rossitten, Mittagessen in Rossitten, Eintritt   
  Tagebau Palmnicken, Passierschein Pillau
- sachkundige deutschsprachige Reiseleitung
- Busstellung zu allen Fahrten lt. Programm
- Visabeschaffung

 

Bis 4 Wochen vor Reisebeginn zu erreichende Mindestteilnehmerzahl 20 Personen, maximal 25 Personen
Programmänderungen vorbehalten.

 

Preis:
EZZ
Visagebühr zur zweimaligen Einreise

EUR 1.489,-
EUR    200,-
EUR      95,-

     
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