Busreise zum Stadtfest nach Heiligenbeil

16.07.-24.07.2019

9 Tage

Thorn - Heiligenbeil -Tapiau - Wehlau - Friedland - Königsberg - Rauschen - Samland - Kurische Nehrung

Reiseleitung: Dietrich Mattern

1. Tag: Anreise nach Thorn
Fahrt ab Lehrte/Hannover mit Zustiegen entlang der Fahrtroute (an den Autobahnraststätten). Zwischenübernachtung in Thorn/Polen. Am Abend Gelegenheit zu einem Spaziergang durch die sehr schöne restaurierte Altstadt von Thorn.

2. Tag: Marienburg & Elbinger Höhen
Nach dem Frühstück starten Sie die Weiterreise mit einem Zwischenstopp zur Führung an der Marienburg, eine der mächtigsten Backsteinburgen der Welt, die durch ihre Größe und die architektonische Meisterleistung noch heute die Besucher anzieht. Nach der Pause führt die Fahrt in Richtung Elbing, die Elbinger Höhen über Cadinen, Frauenburg und Braunsberg zum polnisch/russischen Grenzübergang nach Heiligenbeil. Dort werden Sie sich im Hotel „Zur Brücke“, einem ehemaligen Kornspeicher, für die nächsten Tage einquartieren.

3. Tag: Heiligenbeil
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Bei eigenen Unternehmungen helfen gerne ortskundige heimische Begleiter. Auch ein Taxiservice kann auf Wunsch organisiert werden. Die Reiseleitung bietet für diesen Tag auch eine umfangreiche Stadtführung durch das alte wie auch neue Heiligenbeil bzw. Mamonowo an. Nach dem Abendessen ist ein Besuch im städtischen Museum eingeplant, bei dem Ihnen der Museumsdirektor die Geschichte des Museums erläutern und durch die Ausstellung führen wird.

4. Tag: Arnau - Tapiau - Wehlau - Friedland
Ein Tagesausflug führt Sie heute zu den Orts- und Flusslandschaften des Pregels, der Deime und der Alle über Arnau, Tapiau, Wehlau und Friedland. In Arnau, jetzt russisch Rodniki, besichtigen Sie die 1340 erbaute ehemalige Wallfahrtskirche „St. Katharina“, die als die zweitälteste Kirche im historischen Ordensgebiet galt. Weiter geht es dann nach Tapiau, dem Geburtsort der bekannten Maler Lovis Corinth und Ernst Mollenhauer. Die Stadt Celle in Niedersachsen ist heute die Patenstadt von Tapiau, das heute russisch Gwardeisk heißt. Die Stadtführung geht über den Marktplatz zur steinernen Prussenburg des Deutschen Ordens, die zwischen Pregel und Deime 1351 erbaut wurde. Als nächstes erkunden Sie die ehemalige Kreisstadt Wehlau, die heutige russische Stadt Snamensk. Hier mündet die Alle in den Pregelfluss. Einst wurde hier am Pregelufer der größte Pferdemarkt Europas abgehalten. Die im Jahre 1260 erbaute Deutsche Ordenskirche St. Jakobi ist heute als Ruine und Mahnmal erhalten geblieben. Nach der Ortsführung starten wir zur nächsten Besichtigung nach Friedland, dem heutigen russ. Prawdinsk mit seinen ca. 4000 Einwohnern. Sehenswert ist die 1360 als gemauerter Saalbau nach einem Brand neu errichtete und immer wieder an- und umgebaute St. Georgs Kirche. Eine der drei Glocken läutet heute in der Kirche in Langenhagen, nachdem sie auf dem Hamburger Glockenfriedhof entdeckt worden war. Am südlichen Stadtrand von Friedland erstreckt sich der Alle-Stausee (Reihersee) und speichert die Wasserreserve für ein Kraftwerk, welches von 1924 bis 1945 das nördliche Ostpreußen mit elektrischen Strom versorgte. 1975 wurde das Kraftwerk stillgelegt. Nach dieser Tagesexkursion und den vielen Eindrücken der Flusslandschaften mit ihren angrenzenden Ortschaften geht es nun wieder zurück nach Heiligenbeil, wo das Abendessen auf Sie wartet. In gemütlicher Runde mit Ihren russischen Freunden, die Sie auf die Feierlichkeiten des anstehenden Stadtfestes einstimmen, lassen Sie dann den Abend ausklingen.

5. Tag: Stadtfest in Heiligenbeil
Heute nehmen Sie als heimische Gäste am russischen Stadtfest in Mamonowo teil und lassen sich von Folklore und anderen Darbietungen verzaubern. Lassen Sie sich von der Fröhlichkeit der Festteilnehmer anstecken und erleben Sie das abendliche Feuerwerk zum Abschluss des eintägigen Stadtfestes.

6. Tag: Königsberg, Rauschen & Palmnicken
Nach dem Frühstück nehmen Sie Abschied von Heiligenbeil und machen einen Ausflug nach Königsberg. Hier unternehmen Sie eine Stadtführung, besuchen historische Sehenswürdigkeiten und auch Kulturdenkmäler. Ein Spaziergang am Schlossteich darf natürlich nicht fehlen und als Höhepunkt ist der Besuch eines Orgelkonzerts im Dom vorgesehen. Für das leibliche Wohl ist heute am Pregelufer am ehemaligen Fischdorf auch ein Mittagessen eingeplant. Am Nachmittag verlassen Sie dann das russische Kaliningrad und fahren zum Bernsteintagebau nach Palmnicken. Nach diesem Besuch fahren Sie zu Ihrem Quartier in das benachbarte Seebad Rauschen. Rauschen ist auch heute wieder ein schöner Ferienort an der ostpreußischen Steilküste mit kleinen Hotels, gemütlichen Straßencafés und einer belebten Kurpromenade.

7. Tag: Kurische Nehrung
Heute lockt Sie die 100 Kilometer lange Kurische Nehrung zu einem unvergesslichen Tagesausflug. Zunächst flanieren Sie in Cranz, dem heutigen Zelenogradsk, über die neu gebaute Strandpromenade, um dann den Weg durch das Naturschutzgebiet der Nehrung zu fahren. Die Dünen- und Waldlandschaft trennt das Kurischen Haff von der Ostsee. Alle Besichtigungspunkte, wie die Vogelwarte bei Rossitten, der „Tanzende Wald“, oder die Epha Düne, werden diesen Tag unvergesslich machen. Ein Mittagessen in einer Hotelparkanlage am Ufer des Frischen Haffs in Rossitten wartet auf Sie. Nach der Besichtigungsexkursion auf der Nehrung geht es zurück, am späteren Nachmittag erreichen Sie wieder Ihr Quartier in Rauschen. Bei einem gemeinsamen Spaziergang zum Ostseestrand lassen Sie die Tageserlebnisse Revue passieren.

8. Tag: Schneidemühl
Ihre Heimreise beginnt. Nach dem Frühstück und der Kofferverladung gilt es Abschied von der Ostseeküste und dem Samland zu nehmen. An Königsberg vorbei ist bald die russ./poln. Grenze erreicht. Ihr Tagesziel ist zur Zwischenübernachtung Schneidemühl, das heutige poln. Pila. Nach dem Abendessen ist dann noch Zeit für einen kleinen Spaziergang an dem am Hotel vorbeifließenden Flüsschen Gwda, der früher auch den Namen Küddow trug. Den Abend lassen Sie in gemütlicher Runde im Hotelrestaurant ausklingen.

9. Tag: Küstrin & Heimreise
Gestärkt mit einem ausgiebigen Frühstück verlassen Sie nun Schneidemühl und können am polnischen Grenzübergang in Küstrin gegen Mittag den Polenmarkt besuchen und sich für den Rest der Reise stärken. Die Ausstiegsorte entlang der Fahrtroute nach Hannover entsprechen den Zustiegsorten auf der Hinfahrt.

-Programmänderungen vorbehalten-

Unsere Leistungen:

  • Gesamte Fahrt im modernen Fernreisebus mit Klimaanlage, WC und Kaffeeküche
  • 1 Ü/HP in Thorn, Hotel „Bulwar“
  • 4 Ü/HP in Heiligenbeil, Hotel „Zur Brücke“
  • 2 Ü/HP in Rauschen, Hotel „Rauschen“
  • 1 Ü/HP in Schneidemühl, Hotel „Gromada“
  • Besichtigungsprogramme wie beschrieben
  • Alle Steuern und Gebühren sind im Preis enthalten, inkl. Straßengebühren in Polen
  • Deutschsprachige Betreuung während des Aufenthaltes im nördl. Ostpreußen
  • Visabeschaffung

 (Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen)

Preis p.P.: EUR 875,-
EZZ: EUR 160,-
Visagebühr: EUR 85,-