Tempelhüter in Trakehnen
Tilsit - Hohe Straße

Flugreise nach Ostpreußen

20.05.-28.05.2020

9 Tage

Gumbinnen - Tilsit - Königsberg -Rauschen

Reiseleitung: Dieter Wenskat

1. Tag: Flug nach Königsberg
Am Vormittag Linienflug mit LOT Polish Airlines wahlweise ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München oder Stuttgart mit Umstieg in Warschau und gemeinsamem Weiterflug nach Königsberg, Ankunft am Nachmittag. Am Flughafen werden Sie von Ihrer Reiseleitung empfangen, anschließend Transfer nach Gumbinnen zum Hotel „Kaiserhof“. Zimmerbezug und Abendessen im Hotel.

2. Tag: Gumbinnen, Trakehnen & Rominter Heide
Am Vormittag Stadtrundfahrt mit Besuch der wiedererrichteten Salzburger Kirche und der früheren Friedrichschule mit Besichtigung des historischen Freskos mit der Darstellung der Ankunft der Salzburger in Ostpreußen. Der anschließende Ausflug führt in eine einzigartige Landschaft im Südosten des nördlichen Ostpreußens. Zunächst besuchen Sie Trakehnen mit der einst weltberühmten Gestütsanlage. Leider gibt es dort heute keine Pferde mehr. Anschließend erreichen Sie die Rominter Heide. Unberührte Natur, eine Urwaldlandschaft mit romantischen Seen, kleinen Bächen und Biberbauten – Ihr Reiseleiter zeigt Ihnen die schönsten Plätze. Am Rande dieses Waldmassivs betreibt die russische Familie Sajac im ehemaligen Forsthaus Warnen ein kleines Gästehaus, hier werden Sie zur Mittagseinkehr erwartet. Übernachtung in Gumbinnen.

3. Tag: Ragnit & Tilsit

Weiterreise nach Norden in den Kreis Tilsit-Ragnit – das Land an der Memel. In der Schule von Breitenstein / Kraupischken besuchen Sie das bekannte Heimatmuseum von Juri Userzov. Anschließend erreichen Sie Ragnit. Hier befand sich eine der größten Burgen des Deutschen Ordens, deren Ruine besichtigt wird. Ostpreußen war einst bekannt für Tilsiter Käse – heute versucht man, an diese Tradition anzuknüpfen. Sie erleben eine kleine Käseverkostung im „Deutschen Haus“ in Ragnit. Anschließend erreichen Sie das benachbarte Tilsit, einst die östlichste große deutsche Stadt mit dem Beinamen „Stadt ohne Gleichen“. Die ausführliche Stadtführung in Tilsit beginnt mit einem Besuch im teilweise neu gestalteten Park Jakobsruh mit einem Spaziergang zum wiedererrichteten Königin-Luise-Denkmal. Anschließend geht es durch die alten Wohnviertel zum Schlossmühlenteich. Abschluss und Höhepunkt der Stadtführung ist jedoch ein gemeinsamer Spaziergang durch die Hohe Straße. An den überwiegend sehr schön restaurierten Jugendstilfassaden kann man die einstige Schönheit der Stadt an der Memel erahnen. Abendessen und Übernachtung in Tilsit.

4. Tag:  Elchniederung
Rundfahrt mit Besichtigungsstopps durch die Elchniederung. Sie besuchen Heinrichswalde mit seiner noch gut erhaltenen Kirche. Hier wurden 2019 umfangreiche Restaurierungsarbeiten begonnen, das Gebäude soll wegen seiner guten Akkustik zu einem Konzertsaal umgestaltet werden. Ebenso besuchen Sie Gerhardsweide und Kreuzingen, hier befand sich in der Vorkriegszeit einer der größten Viehmärkte und der größte Viehverladebahnhof Deutschlands. Die alte evangelische Kirche in Kreuzingen wurde vor Kurzem restauriert und erweitert und dient heute als russisch-orthodoxes Gotteshaus. Übernachtung in Tilsit.

5. Tag: Großes Moosbruch & Labiau
Weiterreise nach Westen in den Kreis Labiau. Hier erleben Sie das Naturparadies Ostpreußen pur. Sie unternehmen einen Ausflug in das Große Moosbruch am Rande des Elchwaldes und besuchen bei Lauknen das Moosbruchhaus, ein mit deutschen Mitteln unterstütztes Naturschutz- und Begegnungs-zentrum. Hier ist auch der Tisch zu einem gemeinsamen Mittagessen gedeckt. In Labiau passieren Sie die Adler-Brücke mit einem Fotostopp in der früheren Kreisstadt. Hier mündet die Deime in das Kurische Haff. Vom benachbarten Rinderort hat man einen besonders schönen Blick auf das hier an seinem Südende sehr große Kurische Haff. Gegen Abend erreichen Sie Königsberg. Übernachtung in Königsberg.

6. Tag: Königsberg

Stadtrundfahrt durch Königsberg. Dabei besuchen Sie natürlich die erhaltenen Sehenswürdigkeiten wie den wiedererrichteten Königsberger Dom, die Luisenkirche oder den früheren Hansa-Platz mit dem ehemaligen Nordbahnhof und die erhaltenen Stadttore und Befestigungsanlagen wie das restaurierte Königstor und den Litauer Wall. Darüber hinaus erleben Sie eine aufstrebende russische Großstadt im Umbruch und voller Kontraste, sowohl sozial als auch städtebaulich. Ein weiterer Höhepunkt der Reise ist der Besuch des Königsberger Doms mit einem Anspiel der Orgel zu einem kleinen Konzert. Das erst vor wenigen Jahren in Deutschland gefertigte Instrument gehört zu den größten Klangkörpern im gesamten Ostseeraum. Im Fischdorf am Pregelkai werden Sie zum Mittagessen erwartet. Bei einer anschließenden Bootsfahrt auf dem Pregel und um die Kneiphofinsel erleben Sie die frühere Börse, den Dom und den Königsberger Hafen vom Wasser aus.  Abendessen und Übernachtung in Königsberg.

7. Tag: Samland mit Pillau & Palmnicken
Am Vormittag bleibt etwas Freizeit in Königsberg. Alle die Lust haben, besuchen gemeinsam mit Ihrem Reiseleiter den Königsberger Markt – hier gibt es alles Mögliche und Unmögliche zu kaufen und die Händler repräsentieren die ethnische multikulturelle Zusammensetzung der heutigen Bevölkerung des Kaliningrader Gebietes. Bei der anschließenden Rundfahrt durch das Samland geht es zunächst vorbei an Fischhausen nach Pillau an der Ostsee. Die Hafenstadt hatte eine besondere Bedeutung für viele Ostpreußen im Winter 1945, als tausende Menschen von hier aus ihre Heimat für immer verlassen mussten. Heute gibt es in Pillau neben den historischen Bauten, Befestigungsanlagen und dem bekannten Leuchtturm eine große Kriegsgräbergedenkstätte, ein Ort der Besinnung und des Gedenkens an alle Opfer der vergangenen Kriege. Auf der Weiterfahrt durch das Samland besuchen Sie Palmnicken - hier wird im Tagebau der für Ostpreußen typische Bernstein gewonnen.  Beim Besuch der Aussichtsterrasse haben Sie einen guten Überblick. Auf dem Rückweg zum Hotel führt Sie noch ein kleiner Abstecher in das Dorf „Salem“ – eine ökologisch und sozial orientierte Gemeinschaft, die insbesondere Waisenkindern ein sicheres Zuhause und darüber hinaus durch gezielte Förderung eine Perspektive für ein selbstbestimmtes Leben bietet. Die Jugendlichen erproben sich in verschiedenen Projekten z.B. in der Landwirtschaft, Bäckerei oder in der Käseherstellung. Hier ist auch das heutige Abendessen vorgesehen. Anschließend erreichen Sie Rauschen. Das einst bekannte deutsche Seebad ist auch heute wieder ein schöner Urlaubsort mit restaurierten alten Holzvillen, Hotels und Gästehäusern sowie einer belebten Kurpromenade mit Straßencafés und urigen Kneipen. Übernachtung in Rauschen.

8. Tag: Kurische Nehrung
Nach einem geführten Rundgang durch das Seebad Rauschen steht ein weiterer Höhepunkt auf Ihrem Reiseprogramm: ein Ausflug auf die Kurische Nehrung. Die ca. 100 km lange Landzunge trennt die Ostsee vom Kurischen Haff und ihre Landschaft ist durch die höchsten Dünen Europas gekennzeichnet. Bei einem Spaziergang auf die Epha-Düne, die größte noch frei wandernde Sandfläche, haben Sie einen grandiosen Ausblick über die Düne, das Haff und die Ostsee. Bei Rossitten besuchen Sie die Feldstation Frigilla der 1901 gegründeten ersten Vogelwarte der Welt und erleben das Beringen der Vögel. Abendessen und Übernachtung nochmals in Rauschen.

9. Tag: Heimflug

Am Vormittag Transfer zum Flughafen Königsberg, um 12.40 Uhr Abflug nach Warschau, Rückankunft je nach Flughafen gegen 19.00 Uhr.

-Programmänderungen vorbehalten, dies gilt insbesondere auch für Veränderungen der Flugzeiten durch die Airline-

 Leistungen:
- Linienflüge mit LOT Polish Airlines von verschiedenen Flughäfen in Deutschland über Warschau nach Königsberg und zurück
- 2 Ü/HP in Gumbinnen, Hotel „Kaiserhof“
- 2 Ü/HP in Tilsit, Hotel „Rossija“
- 2 Ü/HP in Königsberg, Hotel „ibis"
- Aufenthalts- und Besichtigungsprogramm wie beschrieben, inkl. Käseverkostung in Ragnit, Stadtführung in Königsberg, Orgelkonzert im Königsberger Dom, Bootsfahrt auf dem Pregel, Eintritt Tagebau Palmnicken, Mittagessen im Moosbruchhaus, im Forsthaus Warnen und im Fischdorf in Königsberg
- Sachkundige deutschsprachige Reiseleitung während des gesamten Aufenthaltes in Ostpreußen
- Busstellung zu allen Fahrten lt. Programm
- Visabeschaffung

Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen, maximal. 20 Personen

Preis pro Person: EUR 1.295,-
Einzelzimmerzuschlag: EUR 180,-
Visagebühr p.P.: EUR 85,-

Anmeldung auch bei Dieter Wenskat, Horstheider Weg 17, 25365 Sparrieshoop, Tel. 04121-85501