Sonnenuntergang in Masuren
Thorn - Weichselpanorama - Reise nach Ostpreußen
Oberländischer Kanal
Heilige Linde
Allee in Ostpreußen
Frauenburger Dom
Masurische Seen
Thorn
Oberländischer Kanal
Kriegsgräbergedenkstätte in Klaipeda
Minge im Memeldelta
Theaterplatz in Klaipeda
Thomas-Mann-Haus in Nidden
Kurenkahn auf dem Kurischen Haff
Kurische Nehrung - Strand bei Nidden
Danzig - an der Mottlau
Thorn - Kopernikusdenkmal
Thorn
Oberländischer Kanal
Masurische Seen
Nikolaiken - Mikolajki
Masuren - Heilige Linde
Der Stinthengst in Nikolaiken
Ostpreußen - Pferdeland
Heilige Linde
Kloster Pažaislis in Kaunas
Kaunas - Fußgängerzone
Moorlandschaft
Memeldelta
Naturparadies Memeldelta
Kurische Nehrung
Kurenkahn auf dem Kurischen Haff
Kurenwimpel
Ostseestrand auf der Kurischen Nehrung
Ostseestrand auf der Kurischen Nehrung
Klaipeda - Ännchen von Tharau
Klaipeda - Theaterplatz
Nikolaiken - Mikolajki
Masuren - Blick auf Nikolaiken
Der Stinthengst in Nikolaiken
Ostpreußen - Pferdeland
Dom in Frauenburg
Dom in Frauenburg
Gedenkstein in Frauenburg
Danzig - An der Mottlau
Danzig - individuelle geführte Städtereise
Danzig Artushof
Danzig
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Ostseestrand auf der Kurischen Nehrung
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Ostpreußen - Pferdeland
Dom in Frauenburg
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Gedenkstein in Frauenburg
Danzig - An der Mottlau
Danzig - individuelle geführte Städtereise
Danzig Artushof
Danzig

Reise nach Ostpreußen - Geschichte und Natur in Ostpreußen erleben

28.08.-07.09.2022

11 Tage

Ostpreußen, die östlichste Provinz des Deutschen Reiches, bietet für Geschichts- und Naturinteressierte eine Vielzahl von tiefgehenden Eindrücken. Die mehr als 700-jährige deutsche Geschichte hat das Land geprägt und in den Bereichen Philosophie, Natur- und Geisteswissenschaften, Literatur, Bildende Kunst, Architektur und nicht zuletzt im Bereich der Land- und Forstwirtschaft Spitzenleistungen hervorgebracht und eine deutschland-, europa- und weltweite Ausstrahlung gehabt. Die deutsche Geschichte endete gewaltsam am Ende des II. Weltkrieges, als Millionen von Deutschen geflüchtet sind, brutal vertrieben oder umgebracht wurden. Die Konferenz von Potsdam (Juli/August 1945) teilte Ostpreußen in ein russisches, litauisches und polnisches Gebiet auf. Litauen und Polen sind inzwischen Teile der EU, die Kaliningradskaja Oblast (Königsberger Gebiet) ist eine russische Enklave innerhalb der EU. In diesem Spannungsfeld werden wir uns 11 Tage lang aufhalten.

   Preis ab 1.599,- €

Reisebeschreibung

1. Tag, Sonntag, den 28.08.2022: Anreise bis Thorn
Anreise mit dem Reisebus von Hannover mit Zwischenzustieg in Berlin (Bahnhof Schönefeld, Busbahnhof) bis Thorn (Torun, Polen), Übernachtung in Thorn im Hotel "Bulwar" direkt an der Altstadt. Nach dem Abendessen begeben wir uns zu einer Stadtführung in die Altstadt.

2.Tag, Montag, den 29.08.2022: Schloss Finckenstein und Oberländischer Kanal
Nach dem Frühstück Weiterfahrt in das Ermland mit einem kurzen Photostopp an der Ruine des einstigen Schlosses Finckenstein. Als Napoleon auf seinem Heerzug 1807 nach Finckenstein kam, soll er ausgerufen haben: „Enfin un chateau“ (Endlich ein Schloss). Anschließend erreichen wir den Oberländischen Kanal, eine ingenieurtechnische Meisterleistung des 19. Jahrhunderts Er überwindet durch die Methode des „Aufschleppens“ den Höhenunterschied von 100 m zwischen dem Oberland und dem Ermland. Wir befahren bei einer ca. 2-stündigen Schiffstour den interessanten Abschnitt der „schiefen Ebenen“. Danach erreichen wir Masuren, das Land der großen Seen, zur heutigen Übernachtung im Hotel „Golebiewski“ in Nikolaiken (Mikolaiki), einem Tourismuszentrum in Masuren.

3. Tag, Dienstag, den 30.08.2022: Nikolaiken
Nach dem Frühstück lernen Sie Nikolaiken bei einem kleinen geführten Spaziergang kennen. Nikolaiken ist heute einer der schönsten Ferienorte in Masuren mit einer hübschen Seeuferpromenade und einer großen modernen Marina. Legendär ist die Sage über den Stinthengst, der symbolisch im Sommer unter der Fußgängerbrücke am Talter Gewässer an der Kette liegt. Gegen Mittag erreichen Sie Lyck, wo Sie bei der Deutschen Minderheit zum Mittagessen erwartet werden. Sicher gibt’s zur Geselligkeit auch einen kleinen Bärenfang. Sehenswert ist das liebevoll gestaltete kleine Heimatmuseum im Wasserturm von Lyck. Am Nachmittag Weiterreise über den polnisch/litauischen Grenzübergang und weiter zu unserer heutigen Übernachtung in Kaunas im Hotel "Santaka". 

4.Tag, Mittwoch, den 31.08.2022: Kaunas und das Memeltal
Nach dem Frühstück erhalten wir eine Stadtführung durch Kaunas, Litauens zweitgrößte Stadt, die in besonderen politischen Zeiten auch einmal Landeshauptstadt war. Die ansprechende Fußgängerzone war einst die erste in der großen Sowjetunion. Sehenswert ist das Rathaus, das wegen seiner Architektur liebevoll als „weißer Schwan“ bezeichnet wird. Einen schönen Blick hat man bei der Burgruine auf die Mündung der Neris in den Nemunas (Memel). In diesem Jahr ist Kaunas eine der Kulturhauptstädte Europas. Danach geht die Reise weiter vorbei an Jubarkas durch das Tal der Memel mit Besichtigungsstopps an den Burgen Raudone und Panemune. Wir erreichen im früheren deutschen Memelland gegenüber von Ragnit den Berg „Rambynas“, einst ein heiliger Berg des hier lebenden baltischen Stammes der Schalauer vor der Christianisierung durch den Deutschen Orden. Bis heute hat dieser Berg bei den Litauern eine mystische Bedeutung. Bei einem Halt in Übermemel können wir vom nordöstlichen Ufer der Memel einen Blick auf die heute im russischen Teil Ostpreußens liegende Stadt Tilsit werfen. Weiterfahrt nach Heydekrug (Silute) und Übernachtung im Hotel „Gilija“.

5. Tag, Donnerstag, den 01.09.2022: Memeldelta und Kurisches Haff
Heute besuchen wir das Naturparadies im Memeldelta. Zuerst geht es in das Augstumalmoor. Von einem ca. 1 km langen Naturlehrpfad können wir die melancholische Hochmoorlandschaft erkunden. Danach fahren wir weiter zur Vogelwarte am Windenburger Eck. Diese wurde im Jahre 1929 als litauisches Pendant zur deutschen Vogelwarte in Rossitten gegründet. Noch heute ist die Vogelwarte in Betrieb und wird zu Forschungszwecken genutzt. Unmittelbar angrenzend befindet sich ein alter Leuchtturm, von dem ein schöner Ausblick über das Kurische Haff möglich ist. Anschließend erreichen wir Kinten (Kintai). Dort nehmen wir in einem direkt an der Minge gelegenen kleinen Restaurant einen typisch litauischen Mittagsimbiss ein, bestehend aus Räucherfisch und Grillwürsten. Nach dem Essen besteigen wir ein Schiff und fahren auf der Minge durch das Memeldelta über das Kurische Haff nach Nidden (Nida) auf der Kurischen Nehrung. Übernachtung in Nidden im Hotel „Nerija“.

6. Tag, Freitag, den 02.09.2022: Kurische Nehrung
Am Vormittag lernen wir Nidden näher kennen. Das einstige Fischerdorf gilt heute als die „Perle der Kurischen Nehrung“. Wir besuchen das Ferienhaus des Literaturnobelpreisträgers Thomas Mann, den alten Friedhof mit kurischen, deutschen und litauischen Gräbern und die evangelische Kirche. Höhepunkt ist eine Auffahrt zur Hohen Düne mit einer wunderbaren Sicht auf den Nehrungswald, das Kurische Haff und die Ostsee. Am Nachmittag besuchen wir das benachbarte Schwarzort (Juodkrante) mit einem Halt an einer der größten Kormorankolonien des Baltikums. Eine kleine Wanderung führt uns auf den Hexenberg mit beeindruckenden Holzskulpturen aus der litauischen Sagenwelt. Übernachtung in Nidden.

7. Tag, Samstag, den 03.09.2022: Memel und Lötzen
Am Vormittag besuchen wir Memel (Klaipeda), gegründet 1252 vom Deutschen Ritterorden. Memel ist heute die bedeutendste litauische Hafenstadt, die wir bei einer Stadtführung durch die Altstadt kennenlernen. Ziel ist der Theaterplatz mit dem Simon-Dach-Brunnen und der Figur des „Ännchen von Tharau“. Anschließend besteigen wir den Reisebus und fahren zurück nach Masuren bis Lötzen (Gicyzko), der „Sommerhauptstadt“ Polens. Übernachtung im Hotel „Helena“.

8. Tag, Sonntag, den 04.09.2022: Masurenrundfahrt
Erster heutiger Besichtigungspunkt ist Schloss Steinort, das frühere Gut der Grafen von Lehndorff. Nach jahrzehntelangem Verfall befindet es sich endlich in der Restaurierungsphase und hat hoffentlich den „Dornröschenschlaf“ endgültig überwunden. Von Steinort fahren wir zur Bunkeranlage „Mauerwald“, in der sich während des II. Weltkrieges das Hauptquartier des Oberkommandos des Heeres (OKH) befand. Weiter westlich in Masuren besuchen wir später die Wallfahrtskirche „Heilige Linde“, die mit ihrer barocken „Opulenz“ so gar nicht nach Ostpreußen zu passen scheint. Letzter Besichtigungsstopp an diesem Tag ist die Ruine des Schlosses Schlodien, einst eine der schönsten Barockanlagen Ostpreußens. Weiterfahrt nach Elbing (Elblag), Übernachtung im Hotel „Focus Premium“

9. Tag, Montag, den 05.09.2022: Elbing, Frauenburg und Frisches Haff
Der Tag beginnt mit einer Führung durch die Altstadt von Elbing, deren Wiederaufbau bis heute andauert. Anschließend Weiterfahrt entlang des Frischen Haffes durch die malerischen Elbinger Höhen nach Cadinen, der ehemaligen Sommerresidenz Kaiser Wilhelms II. In Frauenburg (Fromborg) besichtigen wir den imposanten gotischen Dom (Kathedrale). Hier verbrachte Nikolaus Kopernikus als Domherr seine wichtigsten Lebensjahre, in denen er seine weltverändernden Entdeckungen machte. Danach erleben wir sehr nachdenkliche, vielleicht auch bedrückende Momente bei einer Schifffahrt von Frauenburg über das Frische Haff nach Kahlberg auf der Frischen Nehrung. Auf diesem Wege flohen Tausende Ostpreußen im Winter 1945 über das Eis des zugefrorenen Haffes vor der herannahenden Front nach Westen. Viele von Ihnen ertranken nach Bombenabwürfen und Tieffliegerbeschuss durch die sowjetische Armee. Von Kahlberg geht es weiter nach Danzig. Übernachtung im Hotel „Novotel Centrum“.

10. Tag, Dienstag, den 06.09.2022: Dreistadt Danzig, Zoppot und Gdingen
Nach dem Frühstück erwartet Sie Ihr Stadtführer zu einem Rundgang durch die Danziger Altstadt. Die mehr als 1.000-jährige ehemalige Hansestadt bietet eine Fülle historischer Gebäude. Die nach großen Zerstörungen prächtig restaurierte Altstadt beeindruckt mit erhabenen Patrizierhäusern, kleinen Gassen mit Boutiquen und Cafes. Alles wird überragt von der mächtigen Marienkirche, einem der größten Backstein-Sakralbauten Europas. Wir sehen den Artushof, den früheren Treffpunkt der hanseatischen Kaufleute mit dem Neptunbrunnen davor, die Frauengasse mit den für Danzig typischen Beischlägen, die heute meist kleine Schmuckläden oder urige Kneipen beherbergen, und an der Motlau das große Krantor, eines der mächtigsten Hebewerke des Mittelalters. Am Nachmittag besuchen wir auf der Weiterreise die beiden Schwestern in der Dreistadt: Zoppot und Gdingen (Gotenhafen). Wir befinden uns somit im ehemals „Polnischen Korridor“. Zoppot ist ein mondäner Badeort mit dem Hauch der „guten alten Zeit“. Der Hafen von Gdingen hat den traditionsreichen Danziger Hafen an Wirtschaftskraft längst überholt. Danach Weiterfahrt durch Pommern zum Hotel zur letzten Übernachtung im Hotel „Bernsteinpalast Streckenthin“ in Hinterpommern, 10 km südlich von Köslin.

11.Tag, Mittwoch, den 07.09.2022: Heimreise
Nach dem Frühstück setzen wir unsere Rückfahrt vorbei an Stettin fort, bevor wir dann über die Oder wieder die Bundesrepublik erreichen. Am frühen Nachmittag kommen wir in Berlin (Bahnhof Schönefeld) an. Danach Weiterfahrt nach Hannover.

- Programmänderungen vorbehalten -

Reise nach Ostpreußen - Geschichte und Natur erleben

Thorn

Oberländischer Kanal

Kaunas

Moorlandschaft

Memelland

Kurische Nehrung

Thomas-Mann-Haus Nidden

Klaipeda

Masuren

Heilige Linde

Frauenburger Dom

Danzig

Leistungen

  • Fahrt im modernen Fernreisebus mit Klimaanlage, WC und Kaffeeküche
  • 1 Ü/HP in Thorn, Hotel „Bulwar“
  • 1 Ü/HP in Nikolaiken, Hotel „Golebiewski“
  • 1 Ü/HP in Kaunas, Best-Western-Hotel „Santaka“
  • 1 Ü/HP in Heydekrug, Hotel „Gilija“
  • 2 Ü/HP in Nidden, Hotel „Nerija“
  • 1 Ü/HP in Lötzen, Hotel „Helena“
  • 1 Ü/HP in Elbing, Hotel „Focus Premium“
  • 1 Ü/HP in Danzig, Hotel „Novotel Centrum“
  • 1 Ü/HP im Raum Köslin, Hotel „Bernsteinpalast Streckenthin“
  • Besichtigungsprogramm wie beschrieben inkl. angegebene Boots- und Schiffsfahrten und Führungen
  • Deutschsprachige Betreuung während der Besichtigungen in Polen und Litauen

Preise

Preis pro Person EUR 1.599,-
Einzelzimmerzuschlag EUR 310,-

Wichtige Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 23 Personen